Montag, 17. April 2017

Rezension: Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout

Klappentext:
Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Über den Autor:
Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Ihre E-Books waren in den USA auf Anhieb so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten.

 
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Morgen lieb ich dich für immer  Autor: Jennifer L. Armentrout Preis: EUR 12,99
Originaltitel: The Problem with Forever

Verlag: cbt (13. März 2017)
▪ Broschiert: 544 Seiten ISBN: 978-3-570-31141-7



*Die Rezension könnte mögliche Spoiler enthalten.

Gleich vorweg, dieses Buch hat mich nicht so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die dieses Buch lieben aber Geschmäcke sind verschieden.Trotzdem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der emotionale Geschichten für zwischendurch mag, denn jeder interpretiert das Buch anders.

Als ich das Buch angefangen habe, war ich sofort gefesselt. Mallorys und Riders Vergangenheit hat mich zu Beginn tief berührt. Ihre Kindheit ist alles andere als schön verlaufen. Ich war wirklich gespannt wie die Geschichte weitergeht, wie sich Mallory entwickelt oder über sich hinaus wächst. Ich kann nachvollziehen - wenn man so etwas erlebt hat - dass es sehr sehr schwer ist, das Leben rosig zu sehen. Aber die Vergangenheit wurde so oberflächlich gehalten, dass ich Mallorys Störungen schwer nachvollziehen konnte. Das meiste muss man sich selber zusammenreimen. Ab und zu wurde auch etwas angedeutet. Das Buch wurde aus Mallorys Sicht geschrieben. Damit man sich besser in sie hineinversetzen kann, hätte ich mir mehr Rückblenden gewünscht.

Nachdem Rider und Mallorys mehrere Jahre getrennt voneinander gelebt haben, treffen sie sich wieder in der Schule. Mallory leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und kommt sehr selten aus sich heraus, was ich am Anfang echt verstehen konnte. Aber fast das gesamte Buch über, hat sie sich kaum entwickelt und das hat mich sehr gestört. Als ich mehr als die Hälfte gelesen habe, passierte kaum noch etwas. Die ganze Geschichte hat sich immer wiederholt und durch Mallorys Art zu kommunizieren, hat sich die Geschichte gezogen und wurde irgendwann langweilig. Oft hat sie sich nicht mal die Mühe gemacht oder versucht aus sich heraus zu kommen bzw. mit Anderen zu reden und das hat sie sehr unsympathisch gemacht. Die Geschichte dreht sich einfach um den Alltag der Protagonistin und ihre Schwärmerei für Rider. Auch die Liebe zwischen Rider und Mallory war emotionslos und hat mich zudem kalt gelassen. Für mich sind Emotionen und große Gefühle was ganz anderes und dieses Buch hat mich nicht ein Mal berührt. 

Die ganzen Nebencharaktere haben mir sehr viel besser gefallen, wie zum Beispiel Paige. Die Stelle, an der Paige Mallory die Meinung sagt, war für mich eine der besten im Buch. Paige hat genau wie Mallory viel Last zu tragen und gibt sich trotzdem nicht auf.

Ich finde sogar, dass die Geschichte sehr vorhersehbar war. Ich wusste ziemlich schnell, was mit dem Nebencharakter Jayden passieren wird, da mich die Geschichte an einen bekannten Film erinnerte und natürlich ist es auch so eingetroffen. Ich finde, dass dieses Ereignis, obwohl es sehr vorhersehbar war, das einzig spannende und fesselnde an der Geschichte war.
Bis dahin, war das Buch wirklich ein ganz gutes Jugendbuch für zwischendurch, aber als das Ende kam, hat mich dies noch einmal meine ganze Bewertung überdenken lassen. Ich finde, dieses Drama zum Schluss hätte nicht sein sollen und dieses klischeehafte "Ich mache mit dir rum und danach fällt mir ein, dass wir doch nicht zusammen sein können" hat mich mehr als genervt und für mich, die ganze Geschichte zerstört.

Alles in allem war das Buch ganz okay. Nicht positiv und nicht negativ, einfach ganz okay.





Quelle: Klappentext, Über die Autorin https://www.randomhouse.de
 Vielen Dank an Bloggerportal für das Rezensionsexempla

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